Emil Filla - Maler

Emil Filla

Biographie

Geboren am 4.April 1882 in Chropynì in Mähren. 1900 erste Studienreise nach Wien. 1903 bis 1906 Studium an der Prager Akademie bei den Professoren Thiele und Bukovac. 1907-1908 Ausstellungen mit der Gruppe OSMA[Die Acht] (Vincenc Beneš, Othon Coubine, Antonín Procházka, Bohumil Kubista, Max Horb, Willy Nowak, Bedřich Feigl) in Prag. Ab 1909 Mitglied der Künstlervereinigung Mánes, an der er als führender Repräsentant und Organisator mit Unterbrechungen bis zur 1951 erzwungener Aufhebung wirkte. 1906-1914 regelmäßige Aufenthalte in Paris mit engen Kontakten zu Picasso, Braque, Gris, Pascin, Chagall, Kars, Jacob und Apollinaire. Seit 1914 im Exil in den Nierderlanden. Dort 1917 Zusammenarbeit mit T. van Doesburg und P. Mondrian an der ersten Nummer der Revue „De Stijl“. 1919-20 gründete und leitete er die tschechoslowakische Botschaft in Den Haag. Zwischen den beiden Weltkriegen weilte er abwechselnd in Prag und Paris. Von 1939 bis 1945 wurde er in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald auf Grund seiner antifaschistischen Haltung interniert - diese Haltung war in seinen Aktivtäten in den dreißiger Jahren erkennbar. 1945 Professur an der Kunstgewerbe-Hochschule in Prag. Neben der künstlerischen Arbeit Beschäftigung mit Kunsttheorie und Kunstgeschichte mit entsprechenden Publikationen. Mitarbeit an der Kunstzeitschrift „Volné směry [Freie Wege]“. Gestorben am 6. Oktober 1953 in Prag.